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Informationen für Eltern

Informationen zu Maskenpflicht und Freistellung

Liebe Eltern der Grundschule Nieste,

aufgrund vielfacher Fragen beim Gesundheitsamt Region Kassel insbesondere zu den Themenkomplexen „Maskenpflicht“ und „Freistellung/Quarantäne“ übermittle ich Ihnen die folgenden Informationen mit der Bitte um Beachtung:

Befreiung von der Maskenpflicht

Ist das Tragen einer Maske für eine Schülerin oder einen Schüler aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich und liegt die Bescheinigung eines Arztes (Attest) vor, wird das so hingenommen und das Kind wird beschult. In diesen Fällen reicht dann das ärztliche Attest aus, dieses sollte natürlich in der Schule vorgelegt und hier dokumentiert (Kopie) werden. Ein amtsärztliches Attest ist dann nicht notwendig.

Freistellung von Infizierten und deren Kontaktpersonen

In der 2. Corona-Verordnung des Landes steht  in §3, Abs. 2 : 

 „Schülerinnen, Schüler und Studierende dürfen den Präsenzunterricht und andere reguläre Veranstaltungen an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen nach § 33 Nr. 3 des Infektionsschutzgesetzes nicht besuchen, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19 aufweisen oder in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind. Ihr Fehlen gilt als entschuldigt. Satz 1 gilt nicht, soweit Angehörige desselben Hausstandes aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in Kontakt zu infizierten Personen stehen.“

Daraus resultiert, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene, auch wenn sie nicht Kontaktpersonen der Kategorie 1 sind (direkter Kontakt), von der Schule freizustellen sind, wenn jemand aus ihrem Haushalt Kontaktperson der Kategorie 1 ist. Die Kinder sind allerdings nicht in Quarantäne, sie dürfen sich frei bewegen und nur die Gemeinschaftseinrichtung nicht betreten.

Ich bitte Sie als Erziehungsberechtigte, uns hierüber in Kenntnis zu setzen und in der Zeit der Freistellung vom Unterricht mit der Lehrkraft über geeignete Lernmaterialien zu sprechen, die wir Ihnen gerne zur Verfügung stellen.

Kinder, die in der Unterrichtszeit Krankheitssymptome zeigen:

Es ist besonders in Herbst und Winter in Grundschulen immer wieder der Fall, dass wir Sie als Erziehungsberechtigte anrufen müssen, weil Ihr Kind sich krank fühlt bzw. Symptome zeigt. Ich erinnere hier nochmals an die unbedingte Erreichbarkeit, um das Kind zeitnah abholen zu können! Bitte denken Sie daran – falls noch nicht geschehen – die Notfallzettel baldmöglichst abzugeben.

Bei Corona-typischen Symptomen bitten wir Sie, Kontakt mit einem Arzt aufzunehmen und Vorsicht walten zu lassen. Eine genaue Vorgehensweise haben Sie bereits erhalten (Dokument: Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen). Verdachtsfälle werden von uns anonym gemeldet und müssen bei Wiedererscheinen in der Schule auch wieder “gesund” gemeldet werden. 

Grundsätzlich erachte ich den dort genannten Satz als gute Orientierung für Eltern:

“So wie mein Kind gestern (zuhause) war, hätte es in die Schule gehen können, also darf es heute wieder gehen!”

Es ist mir bewusst, wie schwierig die Situation für Sie als Eltern, die vielleicht arbeiten müssen oder Termine haben und die sich eine Beschulung für ihr Kind wünschen, ist. Auch für uns als Lehrkräfte und nicht medizinisch ausgebildetes Personal sind die Entscheidungen und das Abwägen nicht leicht…

Daher meine Bitte: Lassen Sie uns gemeinsam an einem Strang zum Wohle aller ziehen und eine offene und vertrauensvolle Kommunikation führen – es wird uns allen zu Gute kommen:

Wir wollen alle gesund bleiben und in die Schule gehen können!

Vielen Dank und ein schönes Wochenende
wünscht
Tanja Kästner